"Gospical" zum Jubiläum der "Kulturszene"
Der Chor "Gospical" begeisterte mit Rhythmus und farbenprächtigen Gewändern.
Vom 15.12.2008
uwi. MASSENHEIM "Freut euch, denn euch ist ein Heiland geboren". Das Bibel-Zitat von Pfarrer Christoph Müller sollte auch Losung für das Jubiläumskonzert der Massenheimer Kulturszene (MaKs) sein. Grund zur Freude in der evangelischen Kirche war nicht nur die anstehende Geburtstagsfeier von Jesus Christus, sondern auch der Auftritt des Wiesbadener Chors "Gospical".
"Vor sechs Jahren haben wir mit einem Gospelkonzert begonnen, jetzt wollen wir wieder mit dieser fröhlichen, geistlichen Musik unser kleines Jubiläum begehen", fasste MaKs-Sprecherin Monika Hahn die Erfolgsgeschichte der Kulturinitiative in der Kirche zusammen. In den vergangenen Jahren sorgten Konzerte und Sprechprogramme stets für ein ausverkauftes Gotteshaus.
Rund 40 Vokalisten des seit knapp zehn Jahren bestehenden Gospelchores der Wiesbadener Lukas-Gemeinde füllten den kleinen Altarraum bis in die letzten Winkel. Mit seinen tiefblauen Roben und glänzend roten Schals machte das Ensemble rein optisch den Eindruck als sei es der geschmückte Weihnachtsbaum selbst.
Traditionelle Gospels, vor allem aber ihre zeitgenössischen Varianten und Anklänge im Bereich Pop und Soul, servierten Chorleiter Matthias Müller und sein von Frauenstimmen dominierter Chor. Schon mit dem Eingangssong "Put your hand in the hand" zeigte sich der warme Grundton des engagiert auftretenden Ensembles.
Der Swing der rhythmisch wiegenden und klatschenden Sänger übertrug sich schnell auf die Gemeinde, die sich gerne zum Mittun anstecken ließ. Aus den Reihen von "Gospical" kommt eine ganze Anzahl guter Solisten, die sich im Wechsel mit dem Chor präsentierten. Freilich muss man bei den Freizeitsängern eine gewisse qualitative Schwankungsbreite hinnehmen.
Dass die Technik an diesem Abend hin und wieder streikte, tat dem positiven Höreindruck nur zwischenzeitlich einen Abbruch. Das wurde locker abgefangen. Vielleicht war es auch der mangelhaft arbeitenden Tonanlage zuzuschreiben, dass das Klangbild nicht immer einen geschlossenen Eindruck machte.
Das Publikum nahm es gelassen, denn es entwickelte sich ein kommunikatives Miteinander das mehr dem Charakter eines Gemeindefestes als dem eines Konzertes entsprach. Das kollektive Erleben ersetzte die strenge Trennung zwischen Sängern und Zuhörern. Kräftige Anleihen aus den zeitgenössischen Pop-Songs und der Nachweis, dass sich Gospelstrukturen in vielen Chart-Hits finden lassen, kitzelten den warmherzigen Applaus heraus, den das Publikum diesem lebendigen Ensemble gerne spendete.
Der Chor "Gospical" begeisterte mit Rhythmus und farbenprächtigen Gewändern.
Vom 15.12.2008
uwi. MASSENHEIM "Freut euch, denn euch ist ein Heiland geboren". Das Bibel-Zitat von Pfarrer Christoph Müller sollte auch Losung für das Jubiläumskonzert der Massenheimer Kulturszene (MaKs) sein. Grund zur Freude in der evangelischen Kirche war nicht nur die anstehende Geburtstagsfeier von Jesus Christus, sondern auch der Auftritt des Wiesbadener Chors "Gospical".
"Vor sechs Jahren haben wir mit einem Gospelkonzert begonnen, jetzt wollen wir wieder mit dieser fröhlichen, geistlichen Musik unser kleines Jubiläum begehen", fasste MaKs-Sprecherin Monika Hahn die Erfolgsgeschichte der Kulturinitiative in der Kirche zusammen. In den vergangenen Jahren sorgten Konzerte und Sprechprogramme stets für ein ausverkauftes Gotteshaus.
Rund 40 Vokalisten des seit knapp zehn Jahren bestehenden Gospelchores der Wiesbadener Lukas-Gemeinde füllten den kleinen Altarraum bis in die letzten Winkel. Mit seinen tiefblauen Roben und glänzend roten Schals machte das Ensemble rein optisch den Eindruck als sei es der geschmückte Weihnachtsbaum selbst.
Traditionelle Gospels, vor allem aber ihre zeitgenössischen Varianten und Anklänge im Bereich Pop und Soul, servierten Chorleiter Matthias Müller und sein von Frauenstimmen dominierter Chor. Schon mit dem Eingangssong "Put your hand in the hand" zeigte sich der warme Grundton des engagiert auftretenden Ensembles.
Der Swing der rhythmisch wiegenden und klatschenden Sänger übertrug sich schnell auf die Gemeinde, die sich gerne zum Mittun anstecken ließ. Aus den Reihen von "Gospical" kommt eine ganze Anzahl guter Solisten, die sich im Wechsel mit dem Chor präsentierten. Freilich muss man bei den Freizeitsängern eine gewisse qualitative Schwankungsbreite hinnehmen.
Dass die Technik an diesem Abend hin und wieder streikte, tat dem positiven Höreindruck nur zwischenzeitlich einen Abbruch. Das wurde locker abgefangen. Vielleicht war es auch der mangelhaft arbeitenden Tonanlage zuzuschreiben, dass das Klangbild nicht immer einen geschlossenen Eindruck machte.
Das Publikum nahm es gelassen, denn es entwickelte sich ein kommunikatives Miteinander das mehr dem Charakter eines Gemeindefestes als dem eines Konzertes entsprach. Das kollektive Erleben ersetzte die strenge Trennung zwischen Sängern und Zuhörern. Kräftige Anleihen aus den zeitgenössischen Pop-Songs und der Nachweis, dass sich Gospelstrukturen in vielen Chart-Hits finden lassen, kitzelten den warmherzigen Applaus heraus, den das Publikum diesem lebendigen Ensemble gerne spendete.
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